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Massivholzdielen sollen mit dem Untergrund vollflächig verklebt oder mechanisch, also mittels Schrauben, auf einer Unterkonstruktion befestigt werden.
Räume, in denen Dielenboden verlegt werden, sollten ausreichend trocken, d. h. möglichst einschließlich der Malerarbeiten fertiggestellt und beheizt sein. Es muss sichergestellt werden, dass keine Feuchte in den Holzfußboden dringen kann. Deshalb ist gegen aufsteigende Feuchte, z. B. bei nichtunterkellerten Massivböden, oder bei aufsteigender Feuchtigkeit aus frischen Rohbetondecken eine Feuchtesperre vorzusehen und fachgerecht einzubauen.
Hobeldielen sollten eine Holzfeuchte von 12 ± 2 Prozent haben, d.h., sie müssen vor der Verlegung ausgepackt und eine ausreichende Zeit (ca. 2 - 3 Wochen) durch Lagerung in einem entsprechend beheizten Raum dem späteren Klima angepasst werden, um übermäßige Fugenbildung nach der Verlegung zu vermeiden.
Speziell gefertigte, hochwertige Massivholzdielen, die im Allgemeinen bereits mit einer "gebrauchsfertigen" Oberfläche in den Handel kommen, können ohne die empfohlene Klimaanpassung verarbeitet werden. Sie werden im Werk in trockenem Zustand geschliffen und beschichtet, geölt oder gewachst. Damit ist es nicht erforderlich, sie nach dem Verlegen abzuschleifen. Da sie üblicher Weise eine umlaufende Nut bzw. Feder besitzen, können sie in "endloser" Verlegung ohne jeglichen Höhenversatz gestoßen werden.
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