| Informationen über Parkettverlegung und Parkettpflege direkt von Parkettherstellern. Technische Beratung. |
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Parkett auf beheizten Untergrund Wird Wärme durch herkömmliche Bodenheizungen, durch Radiatorenvor- und/oder -rücklauf, elektrisch oder von Warmwasserleitungen und dergleichen durch den Unterbau an die Oberfläche und den Raum abgegeben, gilt das System als beheizter Untergrund. Die meisten Parkettbeläge eignen sich zur Verlegung auf beheizte Unterkonstruktionen. Möglich sind sowohl verklebte wie auch schwimmend verlegte Parkettarten. Bei den nicht vollflächig verklebten Parkettbelägen ist eine erhöhte Trägheit der Regelcharakteristik in Kauf zu nehmen. Auf jeden Fall sind die nachstehenden Vorschriften und die speziellen Anweisungen der Hersteller zu befolgen: 1. Die maximale Oberflächentemperatur des fertigen Parkettbodens darf schon aus physiologischen Überlegungen den Wert von 26-27°C nicht uberschreiten. Um Temperaturüberschreitungen zu verhindern, sind oftmals Dämmungen über den Leitungen nötig. 2. Die Überdeckung der Heizsysteme mit Unterlagsbodenmaterial muss bei vollflächig verklebtem Parkett die Minimalstärke gem. SIA Norm 251 aufweisen. 3. Wie bei anderen Belägen muss auch vor der Parkettverlegung die Heizung (alle Systeme), nachdem der Untergrund die Endfestigkeit erreicht hat, während mind. 14 Tagen mit ca. 2/3 der später maximalen Vorlauftemperatur in Betrieb gewesen sein. In der Mitte der Vorheizperiode muss die Leistung während mind. 2 Tagen auf Maximum gestellt werden. 1-2 Tage vor der Parkettverlegung ist die Heizung abzuschalten oder je nach Außentemperatur soweit zu reduzieren, dass die Oberflächentemperatur des Untergrundes 20°C nicht übersteigt. Durch diese Maßnahme werden Feuchtigkeisschäden, infolge Restfeuchte, vermieden. Nach Abschluss der Parkettarbeiten darf die Temperatur in den Heizleitungen um max. 5°C täglich erhöht werden. 4. Max. Feuchtigkeitsgrenzwerte, gemessen mit CM-Gerät: - Zement-Unterlagsboden - Max. 1.5 % - Anhydritgebundener Fliess-Unterlagsboden - Max. 0.3 % - Anhydritgebundener Unterlagsboden (konventionell) - Max. 0.5 % Der Leitungsverlauf in der Unterkonstruktion ist bauseits bekannt zu geben. Über die Messung ist ein Protokoll (Messort/Resultat) zu erstellen. 5. Die vollflächige Verklebung sollte mit einem qualitativ hochwertigen und nicht versprodenden Parkettkleber (Lyssix PK Spezial/Super) vorgenommen werden. |
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