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Abnutzung

Der Abnutzungswiderstand des Holzes wächst mit zunehmender Rohdichte. Der Verschleiß bzw. der Abrieb hängt aber wesentlich von der Versiegelung ab. Unterschieden werden 3 Beanspruchungsgruppen: Mäßige Beanspruchung durch Personen (in Wohnung und Buro), Starke Beanspruchung durch Personen (in Schulen und Gewerberäumen) sowie sehr starke Beanspruchung durch Personen und Wagen (Lager, Fabrikation). Da der Verschleiß zuerst auf der Versiegelung stattfindet, sollte diese immer rechtzeitig erneuert werden. Die Druckfestigkeit beträgt bei den Hölzern, die für Parkett eingesetzt werden, mindestens 7.0 N/mm?. Beispielhaft 2 Werte: Eiche 8.0 - 18,5 N7mm? und Buche 9,0 - 10,0 n/mm?. Dies bedeutet, daß der Eindruckwiderstand von Parkett recht hoch ist, und bei normaler Beanspruchung kaum bleibende Eindrucke zurückbleiben

Allgemeines zu Parkett

Parkett ist der Oberbegriff für Holzfußböden, die aus industriell vorgefertigten Fußbodenelementen hergestellt werden.

Parkett bietet - verglichen mit den anderen Fußbodenarten - die größten Möglichkeiten der Gestaltung eines Raumes. Mittel der Gestaltung sind:
> Farbe und Struktur der Hölzer
> Lauf-/Verlegerichtung
> Verlegemuster
> Wand- und Zwischenfriese

Unterschieden wird zwischen:

1. Mosaikparkett

2. Stabparkett

3. Dielen

4. Designparkett

5. Fertigparkett bzw. Mehrschichtparkett

6. Holzpflaster

7. Massivparkett

Durch Einsatz unterschiedlicher Muster in der Verlegung können unterschiedliche Raumwirkungen erzielt werden. Großflächige Muster werden zumeist in große Räume, lebhafte Muster in kleine Räume verlegt. Würfelmuster erzielen eine neutrale Wirkung. Langen- und Breitenwirkung innerhalb eines Raumes wird beeinflußt durch die Richtung der Maserung oder Adern oder aber durch Einarbeitung von Zwischenfriesen.

Aufheizprotokoll

Aufheizprotokoll bei Fußbodenheizungen (Achtung bei "nervösen Hölzern": Fragen Sie Ihren Parkettleger)!

Bei neu eingebauten Fußbodenheizungen sollte unbedingt ein Aufheizprotokoll gemeinsam mit dem Bauherrn und / oder Heizungsbauer für den Parkettleger geführt werden. Das Aufheizen des Heizstrichs läßt vor allem ggf. vorhanden Schwachstellen im Estrich sichtbar werden. Ein solches Protokoll kann etwa so aussehen: (Muster, kein Anspruch auf Vollständigkeit)


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