| Informationen über Parkettverlegung und Parkettpflege direkt von Parkettherstellern. Technische Beratung. |
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FaseAls Fase wird die (leichte) Abschrägung einer Kante bezeichnet. Saisonbedingte Luftfeuchteschwankungen verursachen das Ausdehnen oder Schwinden des Holzes (Parkettes). Je breiter ist Diele oder Parkettstück, desto mehr „arbeitet“ das Holz. Darum ist bei Dielen mit der Breite ab 120mm die Fase sehr empfehlenswert. Sie lässt die Spalten zwischen den Dielen unauffällig. Fase kann es 4-seitig oder nur 2-seitig geben. Wenn die Fase nur längsseitig läuft, vergrößert das optisch das Raumvolumen.
FederParkettfedern (DIN 280, 1) dienen der Verbindung der rundum genuteten Parkettstäbe. Gemäß DIN dürfen dazu nur Hirnholzfedern verwendet werden, und sollten aus Weichholz bestehen. Die Abmessung der Feder muß genau auf die Nuten der Stäbe abgestimmt sein: zu dünne Federn bewirken das "Knarren" des Parketts, zu dicke können die Unterwange des Materials absprengen. Die Nut dient also zur Aufnahme der Feder. Diese ist entweder einzeln in jede Nut einzuleimen oder aber in einem der beiden zusammenzufügenden Parkettstäbe werksseitig vor"montiert". FarbenUm Holz eine andere als die natürliche Farbe zu geben, oder diese zu variieren gibt es die unterschiedlichen Methoden: die älteste Methode ist das. Farben mit VersiegelungslackenDiese werden wie Öle verarbeitet, dringen tief in das Holz ein, lassen es dunkler werden und ergeben eine widerstandsfähige Oberfläche. Farbvarianten ergeben sich durch das -meisst werksseitig eingestellte- Untermischen von farbigen Pasten. Die gleiche Wirkung erzielt man mit farbigem Ölen, das im Zuge der Orientierung zu Biobaustoffen immer weitere Verbreitung findet. Öle als Oberflächenbehandlung von Parkett werden mit Bürsten und Lappen - je nach Saugfähigkeit des Holzes- ein - bis dreimal aufgetragen. Dadurch füllen sich die Poren. Durch die Oxydation des Öles mit dem Sauerstoff der Luft entsteht eine "Verhärtung" der Holzoberfläche. Zu beachten ist, dass das Holz dunkler wird; es handelt sich dabei nicht um ein Färben im eigentlichen Sinn, vielmehr wird nur die Maserung des Holzes verstärkt. FertigparkettBei Fertigparkett (Mehrschichtparkett) ist nur die obere Schicht aus Edelholz, die normalerweise 3mm bis 8mm dick ist, damit man den Boden später noch abschleifen kann. Zu den Vorteilen des Mehrschichtparkettes gehören seine großen geometrischen Dimensionen, dank denen es schnell und leicht zu verlegen ist, ganz gleich ob schwimmend verlegt oder vollflachig verklebt. Durch die großen Dimensionen entsteht ein weitgehend fugenfreier Boden. Darüber hinaus können sie in größeren Breiten hergestellt werden, ohne dass mit Verwerfungen zu rechnen ist. Öfter wird Ferigparkett mit Lock- oder Clicksystem hergestellt und kann dann ohne Leimen oder Nageln verlegt werden. Die Oberfläche des Mehrschichtparkettes wird fast immer schon im Werk geölt oder lackiert, so ersparen Sie sich die Prozedur des Schleifens und Ölens bei Ihnen zu Hause, und der Fußboden kann gleich nach dem Verlegen benutzt werden. Fertigparkett wird aus mehreren Holzschichten zusammengeleimt. Die sichtbare Decklage besteht aus dem gewünschten Holz. Die unteren Schichten sind meist aus Weichholz, wie Kiefer oder Fichte, bzw. aus Sperrholz gefertigt. Nach Herstellerangaben lässt sich ein Parkett mit einer 4 Millimeter starken obersten Lage zwei- bis dreimal abschleifen, im Gegensatz zu massivem Parkett, das sich wesentlich öfter bearbeiten lässt. Die Gesamtlebensdauer (25 - 50 Jahre) liegt jedoch deutlich unter der des Massivparkettes. Je stärker die Nutzschicht ( Edelholzschicht, Decklage) desto länger die Lebensdauer. Wenn die Nutzschicht des Fertigparkettes aus einem Stück Holz besteht, geht es um die Landhausdielen. Mehr und mehr setzt sich vor allem im Neubau auch der Schiffsboden als Fertigelement im Mehrschichtaufbau durch. Die Decklage vom Schiffsboden besteht aus 2-3 Reihen der Stäbe. Mehr und mehr wird zweischichtiges Parkett vor allem im Neubau, doch auch in der Renovierung verwendet, da es die Optik eines massiven Stabparkettes herstellt, jedoch durch höhere Formstabilität und geringere Einbauhöhe überzeugt. Hiermit können auch Böden mit nervösen Hölzern auf Estrich mit Fußbodenheizungen hergestellt werden. Für die Fußbodenheizung ist Mehrschichtparkett sehr gut geeignet, da es sehr geringe Wärmedurchlaßwiderstände hat. |
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