Renovierbarkeit vom Holzpflaster ist sehr hoch (mindestens 7-9 Mal abschleifbar).
Gängigste Stärken: 10-23 mm. Fußbodenheizung ist bei dieser Parkettart mäßig zu empfehlen.
Unter den Massivdielen werden auch Hobeldielen unterschieden, die aus Nadelholz hergestellt werden. Bei Hobeldielen ist zu beachten, dass keine Holzfeuchte vorgeschrieben ist.
Hochkantparkett darf nicht mit Holzpflaster verwechselt werden. Es besteht
aus Mosaikparkettlamellen, die hochkant aneinander gereiht werden. Geliefert
und verlegt wird in vorgefertigten Verlegeeinheiten. Diese Parkettart ist robust
und recht unempfindlich -auch gegen stärkere mechanische Stoße. Dabei ist es
ein preiswerter Parkettboden. Hochkantlamellenparkett findet Einsatz von Kindergarten/Schulen,
in Gaststatten bis hin zu Produktionshallen.
Ahorn: Sehr gut zu verarbeiten ist das sehr helle Ahornholz. Wegen seiner Härte und Feinporigkeit ist es nicht ganz so empfindlich wie Fichtenholz.
Bambusparkett: Wenn Sie an Parkett denken, haben
Sie die wohnliche Atmosphäre der uns vertrauten Laub- und Nadelhölzer vor Augen.
Lassen Sie sich jetzt von einem ganz neuen Fertigparkett uberraschen. Bambus
ist einer der am schnellsten wachsenden und ökologischsten Ressourcen der Welt.
Mit seiner individuellen Maserung hat er eine ganz eigene reizvolle Ausstrahlung.
Und der Holzhärtewert von Bambus gilt sogar höher als der unserer heimischen
Eiche. Als Gras ist Bambus ein Rohstoff mit einem erheblich kleineren Quell-
und Schwindverhalten, als man es von klassischen Hölzern kennt.
Birke ist ein helles, relativ weiches Holz, das auch gerne zur Herstellung von Parkett verwendet wird. Die Härte der Birke ist mit der von der Kirsche zu vergleichen. Optisch ist Birke dem Ahorn sehr ähnlich, jedoch ist Birkenparkett preislich viel günstiger.
In ganz Mitteleuropa ist die Buche heimisch. Unter natürlichen Bedingungen wäre der größte Teil Deutschlands mit Buchen- oder Buchen-Mischwäldern bedeckt. Neben Eiche ist Buche die in Europa für Parkettfußboden am häufigsten genutzte Laubholzart. Das Holz hat einen für Parkett ausreichenden Härtegrad und ist von feiner, geradfaseriger und daher ruhiger Struktur. Buche ist sowohl für den Möbelbau als auch für elegante Fußböden ein hervorragend geeignetes Holz. Es variiert in der Farbgebung zwischen gelblich-weiß und hell- bis rotbraun. Für Fussbodenheizung nicht geeignet.
Curupay: ein anregend rötlichbrauner Ton mit eigener Farbharmonie und lichter Färbung und Glanz. Sein Charakter, seine ungewöhnliche Härte und Haltbarkeit, sowie seine stimulierende Farbe, werden zum echten Erlebnis.
Auch bekannt als Diamantkirsche, Kurupay oder Cebil.
Curupau hat eine dunkelbraune Farbe und ähnliche Kennzeichen wie Curupay, wie zum Beispiel die Härte und die Widerstandsfähigkeit, aber mit unterscheidenden dunklen Fasern und einer feinen Textur.
Auch bekannt als Bolivian Cebil oder Urunde’y mi.
Eiche: Wer hohe Stabilität und
Materialfestigkeit sucht, wählt eindeutig Eiche. Ein Fußboden aus Eiche genügt
höchsten Ansprüchen an Haltbarkeit und Widerstandsfähigkeit gegen mechanische
Beschädigung und Wasser. Eiche zeichnet sich durch eine markante Struktur mit
farbigen, stellenweise schwarzen Asteinschlüssen und durch eine flächendeckende
lebhafte Zeichnung aus. Der charmante, hellbraune Ton dieses Bodens verleiht
ihm einen zeitlosen Charakter, der jede Modewelle übersteht.
Esche ist ein helles, relativ hartes, dekoratives Holz.
Kiefer ist wie auch Lärche und Fichte ein relativ weiches Nadelholz, das
im Fußbodenbereich vorwiegend zur Herstellung von mehrschichtigen Landhausdielen
und Massivholzdielen verwendet wird.
Kork Parkett: Ein Korkboden vermittelt nicht nur eine warme,
wohnliche Atmosphäre, sondern bietet zusätzliche Wärme- und Trittschalldämmung.
Eine besondere Empfehlung auch für Kinderzimmer, wo viel Zeit beim Spielen
auf dem Fußboden verbracht wird. Kork ist leicht zu verlegen, provoziert keine
Allergien, ist pflegeleicht und kann feucht gewischt werden. Das Naturprodukt
aus der nachwachsenden Rinde der Korkeiche ist auch im Sinne der Ökologie
eine sehr gute Wahl.
Lärche: Durch ihre dichte Holzstruktur kann ihr Holz hervorragend verarbeitet werden. Selbst im Außenbereich hält es der Witterung auch unbehandelt stand.
Lapacho: Die Farbe des Lapachos ist ein intensives wunderschönes Tabakbraun. Ein sehr hartes, schweres und strapazierfähiges Holz von ungewöhnlicher Langlebigkeit.
Auch bekannt als Diamantnussbaum, Ipe, oder Tajibo.
Roble: Obzwar der Name Roble auch als Eiche gebraucht wird, ist diese Holzart nicht nah verwandt mit der Europäischen Eiche. Kernholz ist gelblichweiss. Es hat eine hohe natürliche Resistenz, dezente und attraktive Maserung, die eine warme Ausstrahlung ergibt.
Auch bekannt als Ishpingo, Cerejeira oder Trebol.
Tarara amarilla ist gelblich-braun, mit deutlich voneinander abgesetzten Zonen. Das Holz ist gradfaserig mit dunklen Streifen.
Auch bekannt als Arariba.
Mit der Holzfeuchte wird angegeben, wieviel Wasser (in Gewichts%
bezogen auf darrgetrocknetes Holz) im Holz vorhanden ist. Feuchteänderungen,
hervorgerufen durch Schwankungen der Luftfeuchte des Raumes verursachen durch
Quellen bzw. Schwinden des Holzes Volumenänderungen. Ist die Holzfeuchte
größer als die Gleichgewichtsfeuchte, gibt das Holz so viel Wasser
ab - es schwindet - bis diese erreicht ist. Vor dem Verlegen muß deshalb
die rel. Luftfeuchte, Holzfeuchte, Feuchte des Untergrundes gemessen
werden. Nach DIN 280 muß Parkett bei der Lieferung einen Feuchtegehalt
von 9±2% haben. Fertigparkettelemente - 8±2%. Damit sich Ihr Fußboden
dem Raumklima anpassen kann, ist es empfahlenswert, neu gekaufte Dielen
oder Fertigparkett vor dem Verlegen im Raum 12 bis 48 Stunden lang liegen zu
lassen.