1A-Parkett. Parkettqualitat zu gunstigen Preisen
   
 SONERANGEBOT!
Eiche Rustikal
Massivdielen 20x125mm
ab 36.59
   
 REDUZIERT!
Nordische Birke Mill Run
Massivdielen 20mm
ab 21.49
   
 REDUZIERT!
Nordische Eiche Rustikal A
Massivdielen 20x180mm
ab 43.09
 Lexikon:  [A]  [B]  [D]  [E]  [F]  [G]  [H]  [I]  [J]  [K]  [L]  [M]  [N]  [O]  [P]  [Q]  [R]  [S]  [T]  [U]  [V]  [W]  [Z] 
 
 


Versiegelung

Grundsiegel
Grundsiegel sind -wie der Name sagt- als Grundierung des Holzes vor der eigentlichen Versiegelung zu verstehen: sie hellen den vorhandenen Farbton auf und neutralisieren die in den Hölzern evt. vorhandenen holzspezifischen Stoffe (Exotenhölzer).

Grundsiegel sollen:
die Poren des Parketts nach unten schließen
verhindern, daß sich die Holzfarbe verändert, wenn der Decksiegel aufgetragen wird
abgestimmt sein auf die abschließende Versiegelung

Grundsiegel trocknen wie die anderen Siegel durch Verdünstung der darin enthaltenen Lösemittel. Auf jeden Fall sollten diese Grundsiegel nur im System mit dem nachfolgenden Endsiegel oder System abgestimmt eingesetzt werden. Grundsiegel setzen sich weiterhin aus Zellulose, Polymerkunststoffen und Füllstoffen zusammen.

Öl - Kunstharzsiegel

Öl - Kunstharzsiegel für Parkett bestehen aus

trocknenden Ölen
Alkydharzen ( Leinöl u.a.)
Lösungsmitteln

Die Ölsiegel härten durch den Sauerstoff der Luft, sodaß sich ein fester, wasserbeständiger und mechanisch widerstandsfähiger Film bildet. Ölsiegel werden gebrauchsfähig geliefert und sind daruberhinaus leicht zu verarbeiten. Mit einem Verbrauch von 70 - 100 g/qm ist ( je Arbeitsgang ) zu rechnen. Man erzielt damit seidenmatte bis glänzende Oberflächen, der natürliche Farbton des Holzes wird intensiviert, Kontraste werden angehoben. Hinweis: für die Trocknung wird Sauerstoff benötigt, also ist für ausreichende Luftung zu sorgen. Dies bedingt zwangsläufig eine Trocknungszeit von mind. einem Tag, abhängig von den raumklimatischen Bedingungen, zumal erst nach dem Verdünsten eine chemische Reaktion, die Polymerisation, stattfindet, die die endgültige Härte herstellt. Es sind also unbedingt die Verarbeitungsrichtlinien der Hersteller zu beachten! Ölsiegel dringen tief in das Holz ein und haben eine rutschhemmende Wirkung. Aufgetragen werden diese auf Holzpflaster, Dielen, beim Einsatz auf Fußbodenheizung.

Polyurethan - Siegel

Polyurethan - Siegel (PUR-Siegel / DD - Siegellacke) gibt es als einkomponentige oder als zwei - komponentige Systeme. Die einkomponentigen haben i.d.R. einen höheren Lösemittelanteil. Die Trocknung der Systeme geschieht durch Abgabe der Lösemittel an die Luft als erster Schritt, anschließend erfolgt die chemische Reaktion durch Polyaddition. Achtung: die Härterkomponenten der zwei - komponentigen Systeme regieren auch mit Wasser - also der Luftfeuchtigkeit. Vorteile dieser Siegel sind ein ausgezeichnetes Haftungsvermögen sowie hohe Chemikalienbeständigkeit. Polyurethansiegel für Parkett werden immer dann eingesetzt, wenn an die Oberfläche besonders hohe Ansprüche gestellt werden. Der Auftrag darf nur auf schubfest geklebtem Material aufgebracht werden.

PU-Siegel hat folgende Vorzüge:

  • geschlossener, zähelastischer Film
  • hoher Widerstand gegen mechanische Einflüsse
  • extrem gute Haftung
  • kaum Neigung zum Vergilben
  • Intensivierung der natürlichen Holzfarbe
  • wasserfest

Polyurethansiegel für Parkett bestehen aus
Polyesterharzen
polymeren Isocyanaten
Lösungsmitteln

Die Lieferung erfolgt entweder als gebrauchsfertiger Einkomponenen-Lack oder der Lack und ein dazugehöriger Härter sind getrennt. Mit einem Verbrauch von 100 - 150 g/qm (je Arbeitsgang) ist zu rechnen.

Säurehärtende Siegel

Säurehärtende Siegel (SH - Siegel) werden i.d.R. zweikomponentig angeboten, wobei die Härterkomponente eine in Lösungsmitteln dargebotene Säure darstellt. SH - Siegel besitzen ebenfalls eine ausgezeichnete Haftung und zusätzlich eine extrem harte Oberfläche bei einer kurzen Trockenzeit (etwa 3 Stunden). Sofort nach dem Mischen reagieren die Komponenten in Form einer Katalyse: Polykondensation. Problematisch ist die Abspaltung (Abgabe an die Raumluft) von Formaldehyd - auch nach der Erhärtung. Deshalb werden diese Siegel heute so gut wie gar nicht mehr eingesetzt.

Wasserlack

Wasserlacke enthalten ebenfalls einen -äußerst geringen- Anteil an Lösemitteln. Wasserlack für Parkett gewinnt -bedingt durch die neue TRGS 617- eine wachsende Bedeutung. Wasserlack ist ein Versiegelungsmittel auf Wasser basierend.
Neben Wasser sind Bestandteile:

  • Acrylate
  • Filmbildner
  • Polyurethane
  • Lösungsmittel
  • Wasserlack zeichnet sich aus durch Schadstoffarmut, Geruchslosigkeit
  • leichte Verarbeitbarkeit
  • unbrennbar

Mit einem Verbrauch von ca 120 g/qm, ( je Auftrag ) ist zu rechnen.

Nachversiegeln

Generell liegt der Vorteil von Parkett darin, daß man es bei Bedarf nachversiegeln kann, bzw. vollflachig mehrfach (bei Abnutzung) neu versiegeln kann. Eine Nachversiegelung bei Fertigparkett sollte nur in Absprache mit dem Hersteller bzw. mit dem Anbieter des Versiegelungssystems durchgeführt werden, weil die werksseitige Versiegelung z.T. mit Methoden gemacht wurde, die bei Baustellenbedingungen nicht nachzustellen sind.

Ölen

Bei Ölen wird unterschieden zwischen 1. nichtaushärtenden Ölen und 2. aushärtenden Ölen. Beide Systeme bilden keine geschlossene Schicht sondern stellen eine offenporige Imprägnierung dar. Öl ist durch die nicht gegebene Seitenverleimung auch im Objektbereich -gerade bei kritischen Hölzern- eine Alternative zu Versiegelungen. Nichtaushärtende Öle bestehen aus natürlichem Leinöl oder Holzöl und wirken filmbildend. Pigmente unterstützen die Farbgebung. Der Schutz gegen Verschmutzung ist gering, sodaß hier ein abschließendes Wachsen empfohlen wird. Aushärtende Öle enthalten zusätzlich Kunstharze. Die deshalb notwendigen Lösemittel zur Viskositatseinstellung dienen einerseits der Optimierung der Verarbeitungskonsistenz, andererseits helfen Sie beim Trocknungsprozess.

Öl-Wachs-Systeme

Als schichtbildende Systeme geltend, wird auch hier zwischen zwei Systemen unterschieden:
Hartwachs-Öl als Kombination aus Öl (Leinöl, Holzöl u.a.) und Wachs (Bienenwachs u.a.) und Lösemitteln.
Getrennter Auftrag: erst Hartöl, dann Nachgang mit Wachs.

Das Öl dringt seinerseits tief in die Poren des Holzes ein, Wachs bleibt auf der Oberfläche und wirkt dort schmutzabweisend und wasserabweisend, wobei es noch rutschhemmend ist.

Wachse

Wachse sind von Hause aus in fester Form. Zur Verarbeitung werden Sie entweder erhitzt oder Sie sind in Lösemitteln glöst. Wachs wirkt wasserabstoßend, schützt vor Verschmutzung und vor Abrieb. Man unterscheidet hier zwischen Kaltwachsen und Warmwachsen.

Kaltwachsen: Wie der Name schon sagt wird der Wachs nach der Verlegung kalt aufgetragen. Er wird maschinell oder per Hand aufgetragen. Bei dem manuellen Wachsen wird der Kaltwachs mit Hilfe eines Lappens oder eines Schwammes auf den Boden aufgetragen. Es sollte jedoch darauf geachtet werden, daß der Wachs so sparsam aufgetragen wird, daß der Boden zwar vollkommen bedeckt ist, aber kein Schmierfilm zurückbleibt. Der Wachs wird mit einer kreisenden Bewegung aufgetragen, damit er gleichmäßig behandelt wird. Die Fußbodenoberfläche muß eine gewisse Wärme aufweisen, damit der Wachs nicht auskristallisiert.

Warmwachsen: Beim Warmwachsen, als auch beim Kaltwachsen wird das gleiche Produkt verwendet. Der Wachs wird auf maximal 80°C erhitzt und maschinell aufgetragen. Der Wachs sollte die ganze Behandlung über die Temperatur beibehalten. Es ist darauf zu achten, daß die Temperatur max. die beschriebene Gradzahl beibehält, da es sonst zu einem Brand kommen könnte. Nach dem Auftrag wird die Oberfläche nachpoliert. Warmwachs dringt besser als Kaltwachs in die Poren des Bodenbelags ein und bietet so eine gute Versiegelung.


Infos uber unsere Vorlieferanten:

  Bundesweite kostenlose Hotline: 0800 282-40-60 AGB | Datenschutz Ihrer Privatangaben | Kontakt © 2006 1A-ParkettTM  
Wenn Sie einer unserer Lieferanten werden möchten, schreiben Sie bitte eine e-mail unserem Einkaufsmanager Holz.Net
Holz.Net